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SUMMARY:Journalist Talks: Der Balkan - Region der ungenützten Chancen
DESCRIPTION:Kurz vor Jahresende 2024 kamen beunruhigende Nachrichten aus Rumänien. Nach der ersten Runde der Präsidentenwahl lag völlig überraschend ein russlandfreundlicher und europakritischer Kandidat an erster Stelle. Im Kontext der aktuellen geopolitischen Auseinandersetzung war das eine Nachricht\, die den Westen und die EU alarmierte. Ein wichtiges EU und noch wichtigeres NATO Land könnte vielleicht bald ins Lager Putins abdriften. Rumänien ist leider kein Einzelfall und die Ursache für solche überraschenden Wendungen sind in vielen Ländern ein tiefgreifender Ärger gegenüber korrupten Eliten\, aber auch eine Enttäuschung gegenüber der Europäischen Union. Für die Länder des Balkan hat das zur Folge\, dass Chancen und Potentiale nicht genutzt werden. Das gilt für die EU-Staaten Ungarn\, Rumänien\, Bulgarien und Kroatien genauso\, wie für die EU-Anwärter der Westbalkanstaaten. Die gegenwärtige geopolitische Krise gibt außerdem autokratischen Politikern ein Erpressungspotential an die Hand\, weil der Balkan plötzlich wieder zum Pulverfass werden könnte und womöglich Schauplatz eines bewaffneten Konflikts werden könnte. \nNikolaus Neumaier (*1963) ist ARD-Auslandskorrespondent im Studio Wien/Südosteuropa und berichtet seit mehr als vier Jahren für das Deutsche Fernsehen aus Südosteuropa. Zuvor war er mehr als zehn Jahre Leiter der Redaktion Landespolitik im Bayerischen Rundfunk. Neumaier war außerdem Korrespondent im ARD-Hauptstadtstudio Berlin und berichtete als Landeskorrespondent aus Oberfranken. \nJournalist Talks im Rahmen des Projektes seeFField der Universität Regensburg in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Regensburg. \n  \n  \n  \n 
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SUMMARY:SNAKLAB Regensburg Southeastern Europe Research Seminars
DESCRIPTION:Prof. Asoc. Dr. Blertë Ismajli (Philologische Fakultät der Universität Prishtina) will give a talk on… \n“Die deutsche Sprache in Kosovo – aktuelle Entwicklungen “ \nTime: 4-6 pm \nVenue: IOS\, R017 \nAbstract: Die seit den 1960er Jahren intensivierten Migrationsbeziehungen zwischen dem Kosovo und dem deutschsprachigen Raum beeinflussen kontinuierlich die gesellschaftlichen Entwicklungen im Land. Aufgrund der aktuellen intensiven Arbeitsmigration ist Deutsch neben Englisch eine der am häufigsten erlernten Fremdsprachen im Kosovo. Spuren dieser Beziehungen lassen sich auch in der Sprache beobachten\, obschon der deutsch- und der albanischsprachige Raum keine direkt benachbarten Sprachregionen darstellen. Der Transfer deutscher Lexeme ins Albanische erfolgte auf verschiedenen Wegen. Einerseits über eine slawische Vermittlersprache\, andererseits durch Gastarbeiter\, die neben dem Transfer von technischen Gütern und Know-how auch einen Sprachtransfer ermöglichten. Zudem trugen Rückkehrer aus dem Kosovo nach 2000 zu einer Intensivierung des deutsch-albanischen Sprachkontakts bei. Gegenwärtig ist die Präsenz der deutschen Sprache im öffentlichen Raum\, insbesondere in Kosovo und Nordmazedonien\, bemerkenswert. Der sprachliche Austausch manifestiert sich zudem in der Rapmusik\, in der eine Zunahme bilingualer deutsch-albanischer Songlyrics zu beobachten ist\, aber auch die Essenskultur\, in verschiedenen Unternehmen oder in Form von Graffiti. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Stellung des Deutschen im Kosovo heute. \nSnacken with Balkans Snacks
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